7. BFC-Ehemaligenkongress in Bad Liebenzell


23. Oktober 2010, Bad Liebenzell

Bereits zum 7. Mal veranstaltete die BFC ihren Ehemaligenkongress in Bad Liebenzell. Der wiederholt große Zuspruch mit über 300 Teilnehmern ist ein Beweis dafür, dass in Calw nicht nur die Grundlagen für eine erfolgreiche berufliche Karriere gelegt, sondern auch lebenslange Freundschaften geschlossen werden. So waren die ältesten Teilnehmer Absolventen des Jahrgangs 1964!

Die Bundesrepublik sei, im Vergleich zu anderen Industrienationen, relativ glimpflich durch die Krisenjahre 2008/2009 gekommen. Sowohl die Wirtschaftsleistung als auch die Beschäftigungszahlen hätten bereits wieder die Werte des Frühjahrs 2008 erreicht. Grömlings Blick in die Zukunft fiel ebenfalls optimistisch aus. Dabei bildet die deutsche Automobilindustrie mit ihrem hohen Exportanteil gewissermaßen den "Antriebsstrang" des Aufschwungs.

Marcus Weller und Marc Voß vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) richteten im Anschluss das Augenmerk auf das Thema Elektromobilität. Die Frage, ob es sich dabei um einen dauerhaften Trend oder nur um einen "Medienhype" handle, ließen sie dabei offen.

Allerdings räumten sie mit einigen "Mythen" rund um die Elektromobilität auf. So sei die oft kritisierte fehlende Reichweite eher ein gefühltes als ein reales Problem. Denn 90 Prozent aller Tagesstrecken seien schon heute kürzer als 100 Kilometer. Und die ebenso häufig angemahnte flächendeckende Ladeinfrastruktur sei ebenfalls längst nicht so entscheidend wie vermutet. Denn viele Nutzer könnten ihre Fahrzeuge zuhause oder am Arbeitsplatz aufladen.


Marc Voß, Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK )


Marcus Weller, Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK)


Im zweiten Teil des Nachmittags standen Personen im Mittelpunkt, die sich persönlich für die Nachwuchsförderung im Kfz-Gewerbe engagieren.

Wie BFC-Schulleiter Roland Plattner in seiner Ansprache hervorhob ist die Bundesfachschule eine private und gemeinnützige Weiterbildungseinrichtung, die sich aus Teilnehmerbeiträgen finanziert. Um mit diesen Geldern verantwortungsbewusst umzugehen, ist die BFC auf eine Vielzahl ehrenamtlicher "Werbeträger" angewiesen, die die "BFC-Idee" weitertragen.

Stellvertretend für viele Kollegen in ganz Deutschland erhielten zwei Fachlehrer von staatlichen Berufsschulen eine Auszeichnung: Brigitte Heinbokel von der Berufsschule 4 in Nürnberg und Roland Mössner von der Theodor-Heuss-Schule in Reutlingen haben in den vergangenen Jahren erfolgreich "Werbung" für die Bundesfachschule gemacht und ihren Schülern die Weiterbildung in Calw als einen attraktiven Karrierebaustein empfohlen.

Mit Herbert Volz wurde schließlich ein Dozent verabschiedet, der als Führungskraft in einem Kfz-Betrieb über viele Jahre nebenberuflich die Studierenden der BFC im Praxisfach "Kraftfahrzeugunternehmensführung" unterrichtet hat.


Verabschiedung des langjährigen Dozenten, Herbert Volz


Roland Plattner, Herbert Volz, Martin Sauer



Den Übergang zum "gemütlichen Teil" der Veranstaltung bildete ein italienisches Buffet. So gestärkt lebten anschließend alte Erinnerungen an die gemeinsame Zeit in Calw wieder auf. Zum Abschluss waren sich alle einig:

Auf Wiedersehen im Jahr 2011!





Klaus-P. Umbreit, früherer BFC-Schulleiter


Alfred E. Dosch, früherer BFC-Geschäftsführer